Zusatzqualifikation Sporttherapie

Die Schüler des Berufskollegs Waldenburg erhalten neben der Ausbildung zum staatlich anerkannten Sport- und Gymnastiklehrer noch eine Reihe weiterer wertvoller Zusatzqualifikationen mit aktuellen Inhalten. Schwerpunktmäßig vermittelt unsere Ausbildung ab dem dritten Semester theoretische und praktische Inhalte der Sporttherapie, welche den Waldenburger Absolventen zusätzlich hervorragende Berufschancen ermöglichen.

Die Sporttherapie bedient sich theoretischer und praktischer Inhalte von Bewegung, Spiel, Sport und Entspannung, um funktionelle Störungen bzw. physische, psychische und psychosoziale (Alltag, Freizeit und Beruf betreffende) Beeinträchtigungen zu rehabilitieren bzw. einen unterstützenden Beitrag hierzu zu leisten. 

Die Schwerpunktausbildung beginnt im 3. Semester mit der Vermittlung grundlegender Inhalte zur Sporttherapie. Danach erfolgt die selbst gewählte Spezialisierung:

Sporttherapie "Innere Erkrankungen" (Pflichtfach)

Die Sporttherapie für Patienten mit inneren Erkrankungen bezieht sich schwerpunktmäßig auf die Indikationen Herz-Kreislauf, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen. Unsere Schüler lernen Krankheitsbilder wie z.B. Herzinsuffizienz, Diabetes, Asthma und PAVK kennen und lernen, wie diese durch ein gezieltes Training positiv beeinflussbar sind.

Sporttherapie "Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht" (Wahlpflichtfach 1)

Jeder von uns hat schon beim Laufen, Spielen oder Tanzen den positiven Einfluss von Bewegung nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche erlebt. So ist es nur logisch, dass zur Behebung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen Sport als “nebenwirkungsfreie Therapie” verordnet wird. Das Berufskolleg Waldenburg ist bundesweit eine der ganz wenigen Ausbildungsstätten, die Sporttherapeuten mit diesem Schwerpunkt ausbildet und die Absolventen auf ein immer wichtiger werdendes berufliches Einsatzfeld vorbereitet.

Sporttherapie "Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie" (Wahlpflichtfach 2)

Bewegungsmangel ist zu einer Geißel der zivilisierten Menschen geworden. Deswegen ist es wichtig, Fachleute auszubilden, welche die komplizierte menschliche Motorik erkennen, beurteilen und fördern können. Die Entwicklung und Verbesserung des menschlichen Bewegungssystems ist sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation von grundsätzlicher Bedeutung.

Auf Grund des großen Lehrumfangs ist es nicht möglich, alle drei Zusatzqualifikationen parallel und im Rahmen der fünfsemestrigen Ausbildung zu bewältigen. Deshalb ist zur Erlangung des staatlichen Abschlusses nach dem 3. Ausbildungssemester das Pflichtfach und eines der beiden Wahlpflichtfächer zu wählen.

In einem freiwilligen 6. Semester besteht dann die Möglichkeit, das zunächst nicht gewählte Wahlpflichtfach zu belegen und die entsprechende sporttherapeutische Zusatzqualifikation zusätzlich zu erlangen.

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