Praktische Grundausbildung

Volleyball
Volleyball gehört zu den beliebtesten Sportarten weltweit. Neben der Freude am Spiel bilden Kenntnisse in die Regelkunde, die ganzheitliche Schulung der Grundtechnik und spezifische Anleitung der Spieltaktik das Fundament für eine erfolgreiche Umsetzung im Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv in den Lernprozess eingebunden und entwickeln dadurch die volleyballspezifische Spielfähigkeit. Die spielnahe Vermittlung vom 1 gegen 1 bis zum 6 gegen 6 stehe im Vordergrund der Ausbildung im 1. Semester. Das Semester schließt mit einer Technik- und Spielprüfung sowie einem Linienlauf ab.

Basketball
Basketballkurse für Frauen und Männer. Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund, genauso wie das Miteinander in der Mannschaft, die Verbesserung der eigenen Technik und Taktik. Ebenso werden fachmethodische Aspekte vermittelt.

Handball
Handball ist eines der vier großen Sportspiele und hat im Schul- und Vereinssport immer noch große Bedeutung. Im 2. Semester der Sportausbildung werden die grundsätzlichen technischen und taktischen Elemente dieses Spiels vermittelt. Im Vordergrund steht die Eigenrealisation, d.h. die Schüler sollen ihre eigene Spielfähigkeit verbessern und wesentliche Elemente des Handballspiels kennen lernen. Zum Abschluss finden eine Technik- und eine Spielprüfung statt. Daneben werden methodische Herangehensweisen an ein Sportspiel behandelt. Die wichtigsten Regeln des Spiels werden ebenfalls vermittelt und schriftlich geprüft.

Fußball für Frauen
In unserem Fußballkurs für Frauen wird möglichst individuell an die eigenen Möglichkeiten im Umgang mit dem Fußball angeknüpft. Das Miteinander-Spielen und fachmethodische Aspekte stehen im Vordergrund.

Fußball für Männer
Neben der Verbesserung der individuellen Technik und Taktik steht der Spaß am Kicken im Vordergrund. Stundenbilder zu spielnahen Themen werden erarbeitet.

Schwimmen - 1. Semester
Zum ökonomischen Vorwärtsbewegen im Wasser sind Wasserbewältigung, Atmung und ein gutes Wahrnehmungsgefühl für Wasserlage Voraussetzung. Die Schwimmtechniken von Kraulschwimmen und Rückenschwimmen können sich dann über das Überwinden von Widerstandskräften und Antrieb, sowie über das Erfahren der Auftriebskraft entwickeln. Die Technik des Startsprungs und die Technik der „Kippwende“, auch aus therapeutischer Sicht, sind zusätzliche Inhalte in diesem Semester. Die wichtigsten Regeln des Sportschwimmens werden erläutert und werden zu Semesterende durch eine praktische Durchführung in Stil- und Zeitschwimmen überprüft.

Schwimmen - 2. Semester
Dieses Semester beinhaltet zwei weitere Grundtechniken: Brustschwimmen in der Sporttechnik und Delphinschwimmen. Zudem gehören zum Start des Brustschwimmens nach der gängigen Regelkunde der „Schlüssellocharmzug“ und die dazu entsprechende Wende. Für das sportliche Kraul- und Rückenschwimmen wird außerdem die Rollwende vermittelt. Auch dieses Semester wird mit einer Stil – und Zeitprüfung beendet.

Leichtathletik
Leichtathletik umfasst die Grundübungen des Laufens, Springens und Werfens und ist somit die Basis für viele Sportarten. Dabei werden die Grundlagen eines richtigen Laufstils (sogenanntes Lauf ABC) als Vorbereitung der Sprint- und der Ausdauerprüfung gelehrt. Die Basisübungen des Sprung - ABCs dienen der Grundlagen-Schulung aller Sprungübungen. Im Wurfbereich stehen Kugelstoßen und Schleuderballwerfen im Vordergrund. Darüber hinaus wird die Verbindung von Trainingslehre und ihrer praktischen Umsetzung angestrebt. Die Übungsstunden sind praxisorientiert, eine Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit wird angestrebt.

Kleine Spiele
Das Fach „Kleine Spiele“ bildet für den Sportpädagogen einen Sammeltopf für alle nur denkbaren Varianten der Bewegungs- und Wahrnehmungsspiele außerhalb der Konkurrenz- und leistungsorientierten „Großen Spiele“. Teilbereiche sind Spiele zum Aufwärmen, Spiele zur Mannschaftsbildung, Lauf- und Fangspiele, kleine Ballspiele, Spiele mit dem Weichboden, Staffelspiele, Ring- und Raufspiele, New Games, Spiele im Freien, Hinke – und Hüpfspiele, Rückschlagspiele, Spiele mit Kleingeräten, kooperative Sport- und Abenteuerspiele. Sportartunabhängig, sportspielvorbereitend, sportartbezogen und zielgruppenorientiert sollen „Kleine Spiele“ Spielerlebnis, Spielfreude und Spaß, sowie soziale Spielkompetenzen vermitteln. Die Anwendungsbereiche der „Kleinen Spiele“ finden sich im Vorschulalter, Schulbereich, Freizeitsport, Gesundheits- wie auch im Leistungssport, in der Therapie und bei Kinder- und Jugendfreizeiten.

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